Verträge der nicht festangestellten Muschikschullehrer in Berlin

Berlins Musikschullehrer sollen neue Verträge unterzeichnen!

Die Musikschullehrer in den Bezirken Berlins, die zu über 94% als freie Mitarbeiter beschäftigt sind, sollen neue Verträge bekommen, die ab dem 01.08.2013 gelten und die alten Verträge ersetzen sollen.
Mit Hilfe dieser Verträge will der Senat die Gefahr der Scheinselbstständigkeit der Honorarkräfte beseitigen.
In den Ankündigungsschreiben der Musikschulen wird ihnen für den Fall, dass sie die neuen Verträge nicht unterschreiben, mit Kündigung gedroht.
Jedoch bringen die neuen Verträge eine deutliche Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und des Einkommens!

Hier ein Kommentar dazu von Klaus Richter aus Berlin:
Die Lebens und Arbeitsbedingungen von freiberuflichen- Musikern und Musikpädagogen werden immer unwürdiger. Partei übergreifend beschwört die politische Klasse den Erhalt unserer „Christlich Abendländische Kultur“ entzieht aber jenen, die diese Kultur folgenden Generationen vermitteln wollen die Lebensgrundlagen. Populistischer Aktionismus, bei dem es um vergleichsweise wenig Geld geht, während sich die Verantwortlichen der Milliardengräber wie zb BER dümmlich plappernd und Champagner schlürfend auf Modeschauen herumdrücken und keinerlei Konsequenzen aus ihren erbärmlichen Versagen und ihrer Inkompetenz ziehen. Dieses Verhalten, diese Amigo- und Lobbyisten -„Kultur“ gefährdet unsere Demokratie. Oder, um mit Alt Bundesinnenminister Otto Schily zu sprechen: „Wer Musikschulen schließt gefährdet die innere Sicherheit“ – passt nicht ganz zur hier diskutierten Problematik, läuft aber auf das selber heraus.

Bitte Unterstützen Sie die Musikschullehrer Berlins durch Ihre Unterschrift!
Sie brauchen 50.000 Unterschriften für Ihren Erfolg.

Hier ist die dazugehörige online Petition:

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